VIENNALE: "Tribute to ECM": Neun Filme und ein Konzert

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 42/03 vom 15.10.2003

Die Beziehungen von ECM-Labelchef Manfred Eicher (siehe Interview) zum Kino sind vielfältig. Nicht nur hat er selbst einen Film gedreht ("Holozän"), er hat die Tonspur von Godards "Histoire(s) du cinéma" als CD-Kassette ebenso herausgebracht wie die Musik zu Filmen von Theo Angelopoulos. Und natürlich werden ECM-Aufnahmen immer wieder im Film eingesetzt - etwa von Michael Mann in "The Insider". Schließlich produzierte Eicher 1997 das wunderbare Album "Litania", das der Musik des verstorbenen Jazzpianisten und Filmkomponisten Krzysztof Komeda (1931-1969) gewidmet ist. In Polen gehört Komeda, wie der Trompeter Tomasz Stanko im Gespräch mit dem Falter erklärt, zum nationalen Erbe. "Litania", von Stanko mit einem Septett eingespielt, hat diesen Namen auch international noch einmal etwas populärer gemacht, obwohl Komeda aufgrund seiner Arbeit für Roman Polanski ("Das Messer im Wasser", "Rosemary's Baby" ...) schon davor kein Unbekannter war.

  "Er hat eine besondere Art von Instinkt


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