Kampf dem Krapfen

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 42/03 vom 15.10.2003

HUNDEKOT Am Freitag startet in vier österreichischen Städten eine Kampagne, die Stimmung gegen das lästige Liegenlassen von Hundstrümmerln machen soll. 

Besonders gschmackig war die Aktion nicht, aber dafür originell: Die Stadtpsychologin Cornelia Ehmayer steckte vergangenes Jahr in ihrem Grätzl ein paar Wochen lang bunte Fähnchen in herumliegende Hundehaufen. Auch andere Ideen zur Vermeidung vollgekackter Gehsteige gab es in Wien schon zur Genüge: Hundeklos, Hundekotstaubsauger oder Plastiksackerl und Kartons zum Scheißewegräumen. Wirklich nachhaltig hat aber keine dieser Aktionen gewirkt. Obwohl es in der Stadt etwa hundert Hundezonen mit über 850.000 Quadratmetern Gesamtfläche gibt, bleiben auf Straßen und Gehwegen täglich immer noch fünf Tonnen an stinkenden Krapfen liegen.

  Am Freitag startet in Wien, Graz, Linz und Salzburg eine Kampagne, die wieder mal auf das leidige Problem aufmerksam machen soll. Auf Plakaten und Freecards, mit Zeitungsanzeigen und Aufklebern


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