Weiche Schale, fester Kern

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 42/03 vom 15.10.2003

NEUES LOKAL Das ra'mien bekam ein Schwesterchen. Es ist 500 Quadratmeter groß, hat vier Ebenen auf drei Stockwerken und liegt dort, wo mans braucht.

Ein ganz wichtiger Punkt sei gewesen, bestätigen Jun und Wei Yang, das ra'mien nicht zu kopieren, weil das ohnehin alle anderen machen würden. Aber ein paar Dinge, die schon beim ra'mien ziemlich gut funktioniert hatten, nahm man wieder auf: Die Geheimniskrämerei hinter den blauen Planen etwa, die so ziemlich jeden neugierig machte, der dort vorbeikam; dann die Gestaltung eigener Lampen und Tische. Im Falle der Sessel griff man auf bewährte Ware von Herrn Eames zurück, die man gebraucht bei der Bank of America erwerben konnte; auch die Idee, oben zu essen und unten ordentlich der Musik ausgesetzt zu werden, kennt man schon aus der Gumpendorfer Straße, überhaupt ist auch der Verzicht auf Perfektion aus dem ra'mien bekannt: das Provisorisch-Spontane. Und nicht zuletzt die Küche: Für die engagierte man drei thailändische Küchenmeister,


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