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Stadtleben | aus FALTER 42/03 vom 15.10.2003

Neues Asien

Auf dem asiatischen Sektor tut sich derzeit in Wien am allermeisten, und das Angenehme dabei ist, dass das Spektrum nicht nur ethnisch, sondern auch qualitativ extrem breit ist.

Culinarim Cooking, 9., Währinger Straße 21, Tel. 942 24 89, tägl. 11.30-23 Uhr.

Riesiges, etwas spärlich eingerichtetes Lokal mit sehr vielen Sitzplätzen, offener Action-Küche und tollen, scharfen Saucen, "moderne" Asien-Küche im kalifornischen Stil.

Chang, Andromeda-Tower, 22., Donau-City-Straße 6.

Die eben eröffnete Filiale des erfolgreichen Nudel-Lokals an der Wiedner Hauptstraße ersetzte hier eine einigermaßen unnötige Selfservicekantine der Eurest, mehr demnächst.

Buddha Club, 9., Stadtbahnbögen 172-175, Tel. 479 88 49, tägl. ab 18 Uhr.

Das derzeit schärfste Stadtbahnbogen-Projekt, soeben eröffnet: In der Stadtbahnstation Nussdorfer Straße, zwei riesige Bögen, Bar im einen, Restaurant (Meinrad Neunkirchner!!) im anderen. Tolles Essen (eigentlich nur in Spuren asiatisch), mittelmäßige Musik, wunderbar kitschig.

Koi, 1., Schwarzenbergstraße 8, Tel. 208 08 61, tägl. 11-24 Uhr.

Hübsch gestaltetes Lokal, das den derzeit beliebten Mix aus Thai-, China- und Japan-Küche bietet. Riesige Portionen, nettes Geschirr, teilweise schön exotische Speisen.

WEIN Dass in der Thermenregion eine neue Generation neue Weine macht, war dringend an der Zeit, das geriatrische Gumpolds-Image hat lange genug von den großartigen Weinen der Region abgelenkt. Leopold Aumann ist einer der hiesigen Hightech-Rotwein-Spezialisten, seine Weine strotzen vor Kraft, auch der 2001er Zweigelt/Cabernet, strenge Tannine, Aromen von Zimt und Gewürznelken, sehr herbstlich.

Preis: E 8,90 Bewertung: 3/5 (gut), bei Meinl am Graben.


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