Oppositionell verkürzt

Vorwort | CHRISTIAN OXONITSCH | aus FALTER 43/03 vom 22.10.2003

KOMMENTAR Warum es für die Wiener Grünen einfach ist, das Lied vom Kaputtsparen zu singen. 

Die Finanzierung der Versorgung von Hochbetagten ist nicht ausschließlich auf die Umschichtung zu reduzieren", schrieb Christoph Chorherr, Klubobmann der Wiener Grünen, vor zwei Wochen in seinem Kommentar "Stabil gekürzt" (Falter 42/03).

  Da ist ihm zuzustimmen - damit hat sichs aber auch schon wieder. Denn gleichzeitig unterstellt er, dass die Stadt Wien Geld in überkommene Massenstrukturen investiert und Budgetüberschüsse auf Kosten der Arbeitslosen erzielt. Eine derart verzerrte und falsche Darstellung kann nicht unwidersprochen bleiben.

  Ich würde Christoph Chorherr dringend ersuchen, sich die Budgets und Rechnungsabschlüsse der Stadt Wien etwas genauer anzusehen. Dann würde er feststellen, dass von Überschüssen in dreistelligen Euro-Millionen-Höhen keine Rede sein kann. Wiens Budget ist ausgeglichen. Und das allein ist schwierig genug angesichts der ständigen Belastungen,


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