Wien wird OK

Medien | THOMAS PRLIC | aus FALTER 43/03 vom 22.10.2003

COMMUNITY-TV Der Offene TV-Kanal, bei dem die Zuschauer ihr eigenes Fernsehprogramm machen, soll in einem Jahr auf Sendung gehen. 

Als Politiker will man seine Erfolge nicht zu bescheiden verkaufen: "Der Offene TV-Kanal für Wien ist Realität!", verkündeten Wiener SPÖ und Grüne vergangene Woche stolz. Ganz so weit ist das rot-grüne Vorzeigeprojekt aber dann doch noch nicht. Aber immerhin ist die Finanzierung für den nichtkommerziellen Fernsehkanal jetzt endgültig geklärt. Die Stadt will jährlich 980.000 Euro locker machen, zunächst einmal für drei Jahre. In etwa einem Jahr soll das Community-TV - bei dem jeder, der will, Programm machen darf - dann tatsächlich auf Sendung gehen.

  Der Offene Kanal (OK) ist eines von 23 Projekten, das die beiden Parteien während der laufenden Legislaturperiode gemeinsam umsetzen wollen. Nach Streitigkeiten mit der freien Medienszene und monatelangen internen Verhandlungen haben sich Rote und Grüne nun auf ein Realisierungskonzept geeinigt.


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