Both Ends Burning

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 43/03 vom 22.10.2003

MUSIK Neues vom New Rock: The Strokes glühen auf ihrem zweiten Album "Room on Fire" praktisch unverändert, The Rapture legen mit ihrem Debüt "Echoes" neues Feuer. 

Alls der englische New Musical Express bereits im August hochexklusiv eine Vorabversion des heiß erwarteten zweiten Strokes-Albums besprach, musste man mit einer grundlegenden Neuorientierung ausgerechnet jener Band rechnen, ohne die das Rock-Revival so nicht möglich gewesen wäre. Von Reggae-Einflüssen war einerseits die Rede, andererseits auch von einer Erweiterung des Sounds um Keyboards. So harrte die Welt bis zur Veröffentlichung der CD einer veränderten Band, die der Erwartungshaltung von Fans und Medien offensichtlich ein Schnippchen schlagen wollte.

  Umso überraschender kommt nun "Room on Fire" - schon der Opener "Whatever Happened?" macht klar, dass mit dem New Yorker Quintett um den genialen Songwriter Julian Casablancas tatsächlich wenig passiert ist. Der Strokes-Sound ist immer noch genauso furztrocken


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