Neues aus dem Tastenkasten

Extra | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 43/03 vom 22.10.2003

KONTRA SONATE Auch zeitgenössische Komponisten greifen immer wieder auf historische Instrumente zurück. Bei Wien Modern ist Brice Pausets neues Stück für Hammerklavier zu hören. 

Neben den Porträts von György Ligeti, Jani Christou und der Musikszene Osteuropas zieht sich noch ein weiterer, verborgener Schwerpunkt durch das Programm von Wien Modern: zu Tasteninstrumenten der unterschiedlichsten Art. Wolfgang Mitterer etwa, einer der interessantesten österreichischen Musiker zwischen Komposition und Improvisation, wird als gelernter Fachmann die Orgel im Großen Konzerthaus-Saal mit György Ligetis gewaltigen "Volumina" auf ihre Belastbarkeit hin testen; von Clemens Gadenstätter steht die Uraufführung eines "Konzertes" für Klavier und Keyboard an; und mit den wahnwitzigen "Studies for Player Piano" von Conlon Nancarrow sind sogar zwei vollautomatische Selbstspielklaviere aus den Zwanzigerjahren live zu hören.

  Auch zu historischen Tasteninstrumenten fällt zeitgenössischen


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