GEORGES APERGHIS: Der Komponist als Regisseur

Extra | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 43/03 vom 22.10.2003

Seit drei Jahren schon verfolgt Wien Modern den künstlerischen Weg des Komponisten Georges Aperghis. Nicht nur seine "Récitations", jene 14 Stücke für Solostimme, die nun die musikalische Grundlage für Willi Dorners Choreographie "[...]" bilden (siehe Artikel oben), waren beim Festival schon im Original zu hören - in einem atemberaubenden Konzert mit der Sängerin Donatienne Michel-Dansac 2001. Neben einigen Solo-, Kammermusik- und Chorwerken wurden auch bereits zwei Musiktheaterproduktionen des seit Anfang der Sechzigerjahre in Paris lebenden Griechen gezeigt: die gleichermaßen mit archaischen und hypermodernen Elementen spielenden "Machinations" (2001) sowie "Paysage sur surveillance" (2002) nach Heiner Müllers Text "Bildbeschreibung", ein düsteres Szenario an der Grenze zwischen Virtualität und Realität.

  Aperghis' Affinität zum Szenischen indes wurde nicht erst durch diese beiden unkonventionellen Bühnenstücke deutlich; selbst in manchen solistischen Stücken, wie den

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