"Das genügt"

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 44/03 vom 29.10.2003

MUSIK Diese Woche eröffnet das Festival Wien Modern mit einem Schwerpunkt zum Schaffen von György Ligeti. Aus diesem Anlass gab der Komponist ein Interview: über Virtuosität und Gefährlichkeit, Komplexität und nichts Privates. 

Kaum mehr als ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs, im Spätsommer 1946, reiste der Geiger Yehudi Menuhin von den Salzburger Festspielen nach Budapest. Dort gab er am 5. und 6. September zwei Konzerte mit Belá Bartóks 2. Violinkonzert und der Sonate für Violine solo, jenem Werk, das der große ungarische Komponist kurz vor seinem Tod dem jungen, bereits weltberühmten Violinisten aus New York gewidmet hatte. In einem der beiden Konzerte saß auch der damals 14-jährige Hans Landesmann, der 1938 mit seiner Familie von Wien in die ungarische Hauptstadt geflohen war und hier unter abenteuerlichen Umständen sowohl Nationalsozialismus als auch Weltkrieg überlebt hatte.

  Beinahe sechs Dekaden später, vor drei Wochen, berichtete Festwochen-Musikdirektor


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