Angst essen Kicker auf

Stadtleben | JOHANN SKOCEK | aus FALTER 44/03 vom 29.10.2003

FUSSBALL Der Austria-Verteidiger Paul Scharner flog aus der Mannschaft, weil er sich weigerte, offensiv zu spielen. Scharners "Mentalcoach" Valentin Hobel erklärt die Hintergründe des Eklats. 

Manche von Valentin Hobels Geschichten hören sich an wie Märchen. "Der Christoph Daum war an meiner Arbeit interessiert", erzählt er über den vorletzten Austria-Trainer, der im Sommer vor Frank Stronachs Güte in die Türkei flüchtete. "Er hat selber gesehen, wie ein großer Bluterguss im Pauli seiner Brust in dreißig Stunden weg war." Daum sah zu, wie Hobel den Fußballer Paul Scharner "in den Astralkörperbereich" schickte. "Als er wieder zurückkam, war er so locker, dass er den Bluterguss beherrschte."

  In Österreich genügt es immer noch, einmal ein Fußballer gewesen zu sein, um ein Leben lang als Trainer fuhrwerken zu können. "Persönlichkeitstrainer" wie Hobel werden misstrauisch beäugt, bespöttelt, diffamiert. Tatsächlich macht die jüngste Karrierewendung des Austria-Kickers


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