Jack Laterne

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 44/03 vom 29.10.2003

HALLOWEEN Die Nacht auf den 1. November wird jetzt auch hier gefeiert - ohne Gnade.

Es kann schon sein, dass Halloween in Wien bereits mal größer war. Es ist auch durchaus möglich, dass ohne die große Kürbisaffinität hierzulande das amerikanische Fest mit den keltischen Wurzeln nie hätte landen können. Jedenfalls gibt es in den Supermärkten bereits seit Wochen eigens produzierte Halloween-Naschereien in Form der Kürbislaterne, "Jack O'Lantern" genannt. Angeboten werden auch speziell gezüchtete "Schnitzkürbisse" samt "Schnitzanleitung" - und wenn dann wer in der Familie aus den Schnitzresten auch noch eine gute Kürbissuppe zu machen versteht, dann fällt das Ganze nicht einmal unter die Kategorie "Spielen mit Essen".

Dass Kinder jetzt kostümiert und mit Einkaufstaschen bestückt von Tür zu Tür ziehen und "Süßes oder Saures" beziehungsweise "Schoko oder Schabernack" fordern, versucht uns zwar die Naschwarenindustrie Jahr für Jahr einzureden, zumindest in den urbaneren Wohngebieten


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