Gut für Österreich?

Vorwort | MARKUS MARTERBAUER | aus FALTER 45/03 vom 05.11.2003

WIRTSCHAFT Die Steuerreform wird eine Senkung der Unternehmenssteuern bringen, überzeugende Gründe dafür fehlen. 

Die heimischen Parteien überbieten einander mit Vorschlägen zur Senkung der Besteuerung der Unternehmensgewinne. Der ÖVP-Plan zur Steuerreform sieht eine Senkung des Körperschaftssteuersatzes von gegenwärtig 34 Prozent der Gewinne auf 29 Prozent im Jahr 2005 und mittelfristig sogar auf 25 Prozent vor. Dies würde für das Budget einen Entfall an Einnahmen von 1,2 Milliarden Euro pro Jahr mit sich bringen. Unter dem Motto "Was gut ist für die Unternehmer, ist gut für Österreich" sollen sich darüber aber alle Bürger freuen. Die SPÖ möchte dem nicht nachstehen und fordert gleich eine Senkung des Körperschaftssteuersatzes auf 25 Prozent, allerdings - so wird betont - bei gleichzeitiger Streichung von Ausnahmen und konstanten Einnahmen an Unternehmenssteuern.

  Eine massive Senkung von Unternehmenssteuern würde direkt die Gewinne erhöhen, hingegen wären positive


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