MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 45/03 vom 05.11.2003

Formil-Beschwerde abgeblitzt Sieben heimische Zeitungsverlage wollten noch einmal die umstrittene Magazinfusion von Format und profil vor der EU-Kommission aufrollen, nun sind sie mit ihrer Beschwerde beim EU-Gerichtshof abgeblitzt. Ihr Argument: Nicht das österreichische Kartellgericht sei für die Prüfung der Elefantenhochzeit zuständig gewesen, schließlich hätte man auch die Umsätze der deutschen Mutterkonzerne, von Bertelsmann und der WAZ, mitberücksichtigen müssen. Die Verlage beschwerten sich daraufhin wegen Säumigkeit der Kommission, der EU-Gerichtshof entschied aber nun, dass die Verlage Brüssel noch vor der Entscheidung des Wiener Kartellgerichts einschalten hätten müssen. Sie selbst hätten die Fristen versäumt.

Neues Onlinetagebuch Der Abgeordnete Peter Pilz stellt sein Tagebuch schon seit Jahren ins Netz, nun geht auch die Kultursprecherin der Wiener Grünen, Marie Ringler, mit ihren Erlebnissen, die der Politikalltag so mit sich bringt, online. Unter www.marie


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