"Ich bin ein Vergesser"

Kultur | ARMIN THURNHER | aus FALTER 45/03 vom 05.11.2003

LYRIK & THEATER Franzobels jüngstes Stück, "Mozarts Vision", wird uraufgeführt, sein erster Lyrikband "Luna Park" ist vor kurzem erschienen. Der "Falter" sprach mit dem produktiven Autor über Mozart, das Herausschwitzen von Gedichten und über die Inspiration, die von Gebühreneintreiberinnen ausgeht. 

Es lässt sich nicht behaupten, dass der Mann unter Schreibhemmung litte. Als er im Sommer 2002 dem Falter Rede über Literatur und Fußball stand, hatte er gerade drei Bücher herausgebracht. Diesmal sind es "nur" ein Stück und ein Lyrikband, mit dem denen der 36-jährige aus Vöcklabruck stammende Franzobel aufwartet.

Falter: Am 12. November wird im Volkstheater ihr Stück "Mozarts Vision" uraufgeführt, warum Mozart, was bedeutet der für Sie?

Franzobel: Mozart ist ein Derivat des Österreichischen, eine Verkörperung der Sehnsucht nach der unbefleckten Heimat. Er ist omnipräsent, neben den Kugeln gibt es Äpfel, Tomaten, Brotschneidmaschinen oder Sparbücher, die Mozart oder Amadeus


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