Raus aus der Schachtel!

Stadtleben | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 45/03 vom 05.11.2003

KINO Das Topkino, vormals Relikt des Achtzigerjahre-Schachtelkinowahnsinns, sperrt wieder auf. In neuer, räumlicher wie programmatischer Offenheit. 

Noch vor wenigen Jahren sah es in Sachen Innenstadtkinos nicht gerade rosig aus: Während in der Peripherie ein Multiplex nach dem andern aufsperrte, geriet die City-Cinema-Kette, die mit Metro und Gartenbau unter anderem zwei der schönsten Kinosäle Wiens betrieb, immer tiefer in die roten Zahlen. Als erstes Indiz für ihren desolaten Zustand wurde im Dezember 2001 das Topkino an der Rahlgasse abgestoßen und vorerst geschlossen, Anfang 2002 folgte der endgültige City-Cinema-Konkurs.

  Kaum zwei Jahre später gibt es Grund zur Freude: Nicht nur Metro und Gartenbau sind dem Publikum erhalten geblieben und machen besseres Programm denn je, diesen Donnerstag öffnet auch das Topkino wieder seine Pforten, mit zwei statt drei Sälen, dafür ohne Schachtelarchitektur, mit einer großzügigen Bar, einem Ausstellungsraum im Keller (vorerst noch


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