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fabios-Spin-offs

Stadtleben | aus FALTER 45/03 vom 05.11.2003

Fabio Giacobello ist eine der schillerndsten Figuren in Wiens gehobener Szenegastronomie. Der geborene Mailänder eroberte die Herzen der Society in der Cantinetta Antinori, dann im Novelli, gleichzeitig kümmerte er sich auch um das A Tavola und Daun Kinsky. Vor einem Jahr eröffnete er sein eigenes Restaurant fabios, seither der Maßstab für Promigastronomie.

Mezzo, 3., Estepl. 6.

Andreas Mikulics, unter Fabio Giacobello zweiter Mann im Novelli, nach Giacobellos Abgang dann der erste, machte sich kürzlich ebenfalls selbstständig. Mit seinem Restaurant im ehemaligen Mezzo ist demnächst - wahrscheinlich im Frühling - zu rechnen.

Ruben's Palais, 9., Fürsteng. 1, Tel. 319 23 96, Di-Sa 12-15, 18-24 Uhr, www.rubens.at

Das neue Edelrestaurant im Seitentrakt des Palais Liechtenstein (es gibt auch noch eine Brasserie) wird zwar von Ruben Brunhardt bekocht, den Service leitet Marion Jambor, die im fabios zuvor die Weinbar betreute.

Zum Schwarzen Kameel, 1., Bognerg. 5, Tel. 533 81 25, Mo-Sa 9-24 Uhr, www.kameel.at

Mit dem Wechsel der gefeierten Novelli-Köchin Martina Willmann vom gehypten Szeneitaliener ins dazumal eher beschaulich-biedere Schwarze Kameel begann die Dynamisierung dieses einzigen Restaurantklassikers in Wien. Heute eins der lebendigsten Lokale der Stadt.

WEIN Ein bisschen zu warten kann sich durchaus lohnen, wie zum Beispiel der Grüne Veltliner "Novemberlese" vom Weingut Hirtl aus Poxsdorf beweist: Die Trauben reifen besser aus, mehr Mineral- und Geschmacksstoffe werden in den kühlen Nächten in die Trauben gesogen, der Wein wird komplexer. Auch dieser Veltliner, ein wuchtiges Gerät von einem Wein, harmonisch und mit Aromen des reifen Pfirsichs.

Preis: e 7,20, Bewertung: 3/5 (gut), bei www.preisleistungswein.at


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