TIER DER WOCHE

Wir kriegen dich

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 45/03 vom 05.11.2003

Tiere waren schon immer nützliche Helfer im Krieg. Neben ihren bekannten Funktionen als Transportmittel gab es auch immer wieder "originelle" Einsatzzwecke: In Südasien setzte man zum Beispiel Bengalen-Warane als Steighilfe beim Überklettern von Mauern ein. Die zwei Meter langen Reptilien krallten sich in den Mauernischen fest, sodass sich ein Erwachsener an ihnen mit einem Seil hinaufziehen konnte.

Besonders einfallsreich ist auch die US-Navy. Diese trainiert zurzeit in den Gewässern um Bahrain Seelöwen. Als Begleiter von ankernden Kriegsschiffen sollen die Tiere alle sich nähernden potenziellen Saboteure attackieren. Das feindliche Subjekt wird mit einer klebrigen Signalflüssigkeit markiert, die aus einer auf dem Rücken der Tiere montierten Sonde spritzt. Die feindlichen Taucher können dann von der Wasseroberfläche aus geortet und kriegstechnisch behandelt werden.

Während der frühen Achtzigerjahre wurden sechs Delphine in den Persischen Golf "entsandt". Sie patrouillierten im


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