Herz, Hast und Haschisch

Florian Klenk | Politik | aus FALTER 46/03 vom 12.11.2003

TOD IM STADTPARK Ein Herzfehler und Haschischkonsum sollen zum mysteriösen Tod von Cheibani Wague geführt haben. Das Gutachten der Gerichtsmedizin klammert die wichtigsten Fragen aus. Und belastet die Polizei. 

Der Leichnam des "sehr jungen, sehr dunkelhäutigen Mannes" trug die amtliche Nummer 76. Er wurde im gerichtsmedizinischen Institut in der Sensengasse untersucht - keine einfache Operation. So vermerkt das Sektionsprotokoll, dass die "Totenflecken aufgrund der sehr dunklen Hautfarbe schwer zu beurteilen" waren. Ein wichtiges Beweisstück, die mit Blut getränkte Kleidung, ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Doch nun steht zumindest eines fest: Nummer 76 hatte keine harten Drogen im Blut. Er war auch mit keinem "Giftcocktail" voll gepumpt, wie Krone und FPÖ behauptet hatten. Kein LSD, kein Kokain, kein Crack, kein Heroin, nicht einmal Alkohol hatte der Mauretanier Cheibani Wague konsumiert.

  Der 32-jährige Mitarbeiter des Afrikadorfes hatte am Abend seines Todes allerdings

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