Arbeitslose quälen

Politik | ROBERT MISIK | aus FALTER 46/03 vom 12.11.2003

SOZIALSTAAT Kann Gerhard Schröder mit seiner "Agenda 2010" Deutschlands Wirtschaft ankurbeln? Kann sein, muss aber nicht sein. Nicht zuletzt deshalb ist das Sozialprogramm der deutschen Regierung ungerecht. 

Die Nachricht, die vergangene Woche aus dem Berliner Willy-Brandt-Haus drang, sorgte für verwundertes Kopfschütteln. Mitte November, so war zu hören, soll es erscheinen, das handliche Büchlein, klein, rot, fünfzig Seiten dick - gewissermaßen die Mao-Bibel für die neue Mitte. Enthalten soll es Gerhard Schröders Antworten auf Fragen zur "Agenda 2010", dem großen Sozialreformpaket der rot-grünen Regierung. Studiert die Worte des großen Vorsitzenden!

  Indes legt Schröders Konkurrentin Angela Merkel (CDU) im Wochentakt ihre Reformpläne vor, die mangels Regierungsmacht den Glanz des Fiktiven bewahren. Während Schröder auf großen Steuermann macht, gibt Merkel die "Maggie von Mecklenburg" (© Joschka Fischer).

  Durch Deutschland fegt ein Reformwirbelwind. Alle paar Wochen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige