Autonomenburg ade?


NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 46/03 vom 12.11.2003

KPÖ Walter Baier, Chef der Kommunisten, bietet das besetzte Ernst-Kirchweger-Haus zum Kauf an - und zwar ausgerechnet der Gemeinde Wien.

Die Option für einen Kauf ist eröffnet", sagt Walter Baier, Vorsitzender der Kommunistischen Partei. Aufgrund der prekären Finanzlage, in der sich die KPÖ befinde, müssten radikale Sparmaßnahmen gesetzt werden. Und auch das besetzte Ernst-Kirchweger-Haus in Favoriten müsse Geld für die Partei abwerfen.

  Die Antwort der Betroffenen kam prompt: " EKH bleibt! Wir bleiben! Dieses Haus ist unverkäuflich", ließen die Bewohner des Kirchweger-Hauses die KPÖ per Presseaussendung wissen. Seit der Besetzung vor 13 Jahren befinde sich dieses Gebäude nämlich nicht mehr in der Verfügungsgewalt der KPÖ, meinen die Autonomen.

  Genauso lange streitet die Kommunistische Partei mit den Hausbesetzern. Im Juni 1990 marschierte Wiens autonome Szene gemeinsam mit linken türkischen Gruppen in die Wielandgasse 2-4 im zehnten Bezirk, okkupierte die ehemalige

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige