Grausliche Lücke

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 46/03 vom 12.11.2003

VERKEHR Der neue Schwarzenbergplatz ist fast fertig. Doch der dortigen Radfahranlage fehlt ein wichtiger Anschluss. 

Man muss auch mal loben dürfen - selbst wenn man zehn Jahre drauf gewartet hat. Seit mehr als zehn Jahren fordern Interessensvertreter in Sachen Radverkehr, wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zum Beispiel, eine legale Möglichkeit, den ersten Bezirk zu durchqueren. Seit neuestem dürfen Radler von der Oper fast bis zum Schottentor gegen die Einbahn fahren - und sparen sich an der Albertina vorbei über die Herrengasse den lästigen Umweg am Ring entlang. Auch die neue Radspur am Getreidemarkt, die der VCÖ Wien vehement gefordert hatte, gibt es seit dem Spätsommer. Von Zweiradbenutzern wird diese Lösung begeistert angenommen, selbst wenn kurz vorm Naschmarkt Schluss ist mit der Extraspur. "Das ist der erste Mehrzweckstreifen an einer vierspurigen Straße", freut sich VCÖ-Mann Helmut Hawel. "Wenn er sich bewährt und keine Unfälle passieren, dann lässt sich das


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