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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

Man kann Bahnstreiks ja unterschiedlich leiwand finden, aber ein Gutes hatte die Arbeitsniederlegung der ÖBB gewiss: Auch jüngere Generationen von Österreichern wissen jetzt, dass es Streiks wirklich gibt. Dabei ist dieser, wie nun durchsickerte, gar nicht lückenlos eingehalten worden. Ausgerechnet für die Beförderung des "Musikantenstadl"-Equipments wurde er "gebrochen". Was Eva Weissenberger zu der Vermutung veranlasste, dass es dabei nur um die Versorgung des Eisenbahners mit dem für diesen typischen Freizeitgestaltungsrohstoff ginge. Den Vorwurf, sich eines herablassenden Pauschalurteils zu bedienen, konterte Weissenberger mit einem flammenden "Ich habe selbst einmal in einer Fabrik gearbeitet und ergo vollstes Verständnis dafür, wenn Menschen, die einer harten Arbeit nachgehen, am Abend nur noch ,Musikantenstadl' hören wollen"-Appell. Ein Telefonat mit dem obersten Eisenbahnergewerkschafter Willi Haberzettl, das Nina Horaczek kurz vor Redaktionsschluss führte, enthüllte


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