Liebe Leserin, lieber Leser!


KLAUS NÜCHTERN
Vorwort | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

Man kann Bahnstreiks ja unterschiedlich leiwand finden, aber ein Gutes hatte die Arbeitsniederlegung der ÖBB gewiss: Auch jüngere Generationen von Österreichern wissen jetzt, dass es Streiks wirklich gibt. Dabei ist dieser, wie nun durchsickerte, gar nicht lückenlos eingehalten worden. Ausgerechnet für die Beförderung des "Musikantenstadl"-Equipments wurde er "gebrochen". Was Eva Weissenberger zu der Vermutung veranlasste, dass es dabei nur um die Versorgung des Eisenbahners mit dem für diesen typischen Freizeitgestaltungsrohstoff ginge. Den Vorwurf, sich eines herablassenden Pauschalurteils zu bedienen, konterte Weissenberger mit einem flammenden "Ich habe selbst einmal in einer Fabrik gearbeitet und ergo vollstes Verständnis dafür, wenn Menschen, die einer harten Arbeit nachgehen, am Abend nur noch ,Musikantenstadl' hören wollen"-Appell. Ein Telefonat mit dem obersten Eisenbahnergewerkschafter Willi Haberzettl, das Nina Horaczek kurz vor Redaktionsschluss führte, enthüllte

  327 Wörter       2 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige