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Vorwort | SIEGFRIED MATTL | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

KOMMENTAR Die Neuorganisation der Uni Wien wird zu einem institutionellen Darwinismus führen. 

Keine Frage: Unsere Aufmerksamkeit galt in den letzten Tagen zu Recht dem Streik der Eisenbahner. Aber es gibt auch Nebenfronten auf dem neoliberalen Gefechtsfeld, die etwas sorgfältigere Beobachtung verdienten. Zum Beispiel die Universitäten und deren Restrukturierung als postfordistische Unternehmungen. Die Universität Wien zeigt vor, wie die integrierte "Wissensfabrik" in ein flexibles Konglomerat von profit-centers aufzuspalten und unternehmerische Mentalität auch Astronominnen, Ernährungswissenschaftler und Byzantinistinnen erfassen soll.

  Am 7. November wurde das Geheimnis gelüftet. Der neue Organisationsplan der Uni Wien sieht anstelle der bisherigen acht nunmehr 18 Fakultäten plus zwei Zentren vor. Die Institute, die bisher die Arbeitseinheiten gebildet und die Wissensorganisation repräsentiert haben, werden aufgelöst.

Verkauft wird diese Änderung unter dem Slogan der "flachen


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