Wir sind Helden


NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

ÖBB Nach dem Kampf zwischen Regierung und Eisenbahnern lassen sich beide Seiten als Sieger feiern. Wer hat das Match um die Bahnreform tatsächlich gewonnen? 

Karl Moik hat gewonnen. Damit der "Musikantenstadl" am Samstag aufspielen konnte, verordnete Eisenbahnergewerkschafter Wilhelm Haberzettl höchstpersönlich einen kurzen Streikbruch und ließ das Stadl-Equipment von den Eisenbahnern auf einen LKW umladen. "Das war meine Rache an allen, die unseren Streik kritisiert haben", scherzt der oberste Eisenbahnführer.

  Wer außer den Freunden der Volksmusik steht noch auf der Gewinnerseite des ÖBB-Streiks? Zugeständnisse mussten sowohl Regierung als auch Eisenbahner machen. Zuerst gab sich Schwarz-Blau unbeugsam. Solange gestreikt werde, ließ FPÖ-Verkehrsminister Hubert Gorbach den protestierenden ÖBBlern ausrichten, werde nicht verhandelt. Wenige Stunden darauf verkündete Bundeskanzler Wolfgang Schüssel höchstpersönlich das Ende der Auseinandersetzungen. Durch die konsequente

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