MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

Presseförderung neu Ab 2004 wird die Presseförderung nach neuen Kriterien vergeben. Nach langwierigen Verhandlungen einigten sich die Regierungsparteien vergangene Woche unter anderem auf die Abschaffung der 22-Prozent-Grenze. Wenn der Anzeigenanteil einer Zeitung diesen Wert überstieg, bekam sie keine Presseförderung mehr. Von der neuen Regelung profitieren Presse und vor allem der Standard. Diesen Zeitungen kommt auch zugute, dass Marktführer - also etwa die Kronen Zeitung bundesweit oder die Kleine Zeitung in der Steiermark - keine besondere Presseförderung mehr zu erwarten haben. Den auflagenstarken Tageszeitungen bleibt aber immer noch die allgemeine Förderung, die unter dem Titel "Vertriebsförderung" weiterleben wird und nun sogar mit 4,9 Millionen Euro dotiert ist. Ebenfalls weiter mitnaschen dürfen Parteizeitungen, was die FPÖ bis zuletzt hatte verhindern wollen. Mehr Geld wird es für Verlage geben, die Jornalistennachwuchs ausbilden.

Freier Dienstvertrag bleibt Nach der


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