"Österreich ist mein Land"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

LITERATUR Der Schriftsteller Karl-Markus Gauß verknüpft in seinem jüngsten Buch "Von nah, von fern" überzeugend politische und kulturelle Polemik mit persönlichen Betrachtungen und Erinnerungen. Mit dem "Falter" sprach er über linken Patriotismus, das Ende des Neoliberalismus, den Tod und den Papst. 

Bekannt geworden ist der 1954 in Salzburg geborene und lebende Karl-Markus Gauß mit literarischen Porträts und Reisebüchern, die sich mit Vorliebe dem Vergessenen, Verschwiegenen, an den Rand Gedrängten widmen (zuletzt: "Die sterbenden Europäer", 2001). In seinen beiden jüngsten Büchern "Mit mir, ohne mich" und "Von nah, von fern", die als "Journal" respektive "Jahrbuch" ausgewiesen sind, lässt er die Ereignisse eines Jahres Revue passieren, kommentiert Politik, Medien und Kulturbetrieb, erzählt aber auch von Reisen, persönlichen Erinnerungen und Begegnungen. Auf diese Weise gelingt es ihm vor allem in seinem jüngsten Buch, den Leser auf geistreiche, unterhaltsame und auch


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