Zwanzig Jahre danach

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

MUSIK André Heller präsentiert auf der Trippel-CD "Ruf und Echo" alte, neue und neu gedeutete Lieder - und macht auch mit 56 Jahren noch gute Figur. 

"Im Prinzip habe ich es mit einer abgeschlossenen Karriere auf dem Sektor zu tun, die ich jetzt noch einmal ein bisschen beleuchte. Aber es muss sich auch niemand fürchten, dass ich an ein Comeback glaube."

André Heller, 2003

Neunzehnhundertdreiundachtzig war ein interessantes Jahr für österreichisches Popschaffen. Wolfgang Ambros veröffentlichte "Der letzte Tanz", seine letzte wirklich gute Platte; Rainhard Fendrich wurde als aalglatter Liebling der Schwiegermütter immer erfolgreicher (sein Lokalradioklassiker "Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk" stammt etwa vom 83er-Album "Auf und davon"); und Drahdiwaberls dritte LP "Werwolfromantik" (immerhin eine der 20 bestverkauften Platten des Jahres) war das letzte gute Album, bevor der ausgeflippte Anarchorock zum entbehrlichen Schmuddelkabarett verkam.

  Auch die Erste Allgemeine Verunsicherung


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