Die Bahnhofsoffensive

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

VOLKSTHEATER MORGEN Kein Scherz: Das Theater im Bahnhof will nach Wien übersiedeln. Das Konzept der Grazer Truppe hört sich gut an. 

Am Samstag, den 15. November, endete die Bewerbungsfrist für die Leitung des Wiener Volkstheaters. Bis Montag waren 33 Bewerbungen eingelangt, davon 18 aus Österreich. Neben den immer wieder genannten Kandidaten - Stephan Bruckmeier, Andrea Eckert, Paulus Manker und Michael Schottenberg - haben zuletzt auch Hubsi Kramar, Alexander Kubelka (siehe Rezension links) und Bruno Max (Prinzipal der Wiener Scala und des Stadttheaters Mödling) ihr Interesse an der ab September 2005 vakanten Intendanz öffentlich gemacht.

  Die überraschendste (und wohl originellste) Bewerbung aber kommt aus Graz: Das Theater im Bahnhof (TiB) möchte nach Wien übersiedeln. Die von Studenten 1989 im "Jugendwarteraum" des Grazer Hauptbahnhofs gegründete Gruppe, die seit 1996 ein (winziges) Theater am Lendplatz bespielt, hat sich mit ihren unkonventionellen und zugleich höchst


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