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Wegnehmen

Stadtleben | aus FALTER 47/03 vom 19.11.2003

Take-away wird in näherer Zukunft das Thema der urbanen Edelverpflegung sein. Der Ex-Vierhaubenkoch Jörg Wörther bastelt angeblich an Konzepten, das Salzburger "Indigo" wird wohl irgendwann auch nach Wien kommen. Hier sind schon:

Ra'an, 9., Währinger Str. 6-8, Tel. 319 35 63, tägl. 8-18 Uhr, www.raan.at

Die Hütte ist täglich krachend voll. Tagsüber gibts nur Take-away: Maki, Suppe, Salate und Wok-Nudeln im extracoolen Pappendeckel, zum gleich Essen oder Mitnehmen.

Gesundes, 2., Lilienbrunng. 3, Tel. 219 53 22, Mo-Fr 9-18, Sa 10-14 Uhr, www.gesundes.at

Der schöne, kleine Bioladen mit der vegetarischen 5-E-Küche schöpft seine Menüs in hübsche Glasbehälter, für die man ordentlich Einsatz zahlen muss.

Meinl to go, 1., Graben 19, Tel. 532 33 34-44, Mo-Fr 8-19.30, Sa 8.30-17 Uhr.

Im Foyer baute man ein Standl, in dem man allerlei fertige Zutaten für ein ziemlich tolles Essen bekommen kann, Salate, Braten, Fisch, Saucen, Desserts, alles zum Mitnehmen, nicht billig.

Artner, 4., Florag. 6, Tel. 503 50 33, Mo-Fr 11.30-1, Sa, So 18-1 Uhr, www.artner.co.at

Verpackt wird in ein geniales Kartonsystem von Verpackungskünstlerin Susanne Lippitsch, allerdings muss man länger vorher anrufen, spontane Take-away-Wünsche sorgen für Troubles.

WEIN Mit den Jungweinen gehe es ziemlich bergab, erklärt Vinothekar Ludwig Köstler, Beaujolais Nouveau gehe überhaupt nicht mehr, und die jungen Burgenländer, Wiener und Niederösterreicher stiegen sich selbst auf die Zehen. Bleibt Junker, der Klassiker, vor allem wenn er vom Winzer-Popstar Erwin Sabathi kommt: weiße Ribisel-Knackfrucht, spritzig, lustig, leicht.

Preis: E 7,20, Bewertung: 3/5 (gut), bei Vinothek St. Stephan.


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