Alma mater Ges.m.b.H.

Politik | JASMIN BÜRGER | aus FALTER 48/03 vom 26.11.2003

UNIVERSITÄT Am 1. Jänner tritt das Gesetz in Kraft, mit dem die Unis in die Selbstständigkeit entlassen werden. Wird Bildung jetzt zur normalen Ware? 

Mit Jahresende ist es so weit: Die Universitäten werden aus der Bundesverwaltung ausgegliedert und zu juristischen Personen öffentlichen Rechts. Von da an funktionieren die hohen Schulen ähnlich wie Unternehmen: Der Rektor steht an der Spitze, der neu geschaffene Universitäts-Rat fungiert als Aufsichtsrat und der Senat hat die Rolle des Vorstands. Die Universitäten können dann selbst Verträge abschließen, sind Arbeitgeber ihres Personals und haben mehr Autonomie, wie Bildungsministerin Elisabeth Gehrer bei jeder Gelegenheit wiederholt.

  "Mehr Autonomie mag schon sein", meint der grüne Ralph Schallmeiner aus dem Vorsitzenden-Team der Hochschülerschaft (ÖH), "an den Unis fehlt aber das Geld für die Umsetzung - pro Jahr 250 bis 300 Millionen Euro." Das Ministerium dagegen findet, mit den zwei Milliarden, die die Unis 2004 bekommen,


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