KOMMENTAR

Diagonale: jetzt noch schräger!

Kultur | MICHAEL LOEBENSTEIN | aus FALTER 48/03 vom 26.11.2003

Jeder Brief findet seinen Empfänger. Vergangenen Freitag ist ein Schreiben Wolfgang Ainbergers, des umstrittenen Österreich-Kurators der "DiaGOnale04", des von Kunststaatssekretär Franz Morak neu installierten "Filmfestivals des Österreichischen Films" (sic!), an seinen Arbeitgeber auszugsweise im Standard erschienen. Der Inhalt kann in knappen Worten als "desaströs" beschrieben werden: Ainberger, für viele der Schattenintendant hinter der Festivalleitung von Miroljub Vuckovic und Tillmann Fuchs, wirft diesen unter anderem Unprofessionalität und mangelnde Kooperationsbereitschaft vor, empfiehlt die Absage der Morak'schen Prestigeveranstaltung und eine finanzielle Unterstützung ihrer Gegner (und wurde dafür, wie knapp vor Redaktionsschluss bekannt wurde, von Morak gekündigt.)

Just zur gleichen Zeit veranstalteten diese erste Pressekonferenzen, um eine Alternative anzubieten: Vom 3. bis 7. März wird die "originale Diagonale" in den Grazer Kinos stattfinden. Abgesehen vom Pathos,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige