Kampfzone Pop-Popo

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 48/03 vom 26.11.2003

MUSIK Kylie verlässt die Disco, Britney begibt sich "In the Zone" - und doch bleibt bei den beiden Körperkünstlerinnen fast alles beim Alten. 

Das Superstar-Dasein ist voll von Widersprüchen. Und die drehen sich bei weiblichen Vertretern dieser Spezies gerne um den Körper. "Was andere in ihren Videos zeigen, ist zu viel", hat etwa Kylie kürzlich erklärt: "So weit möchte ich nicht gehen." Eine interessante Aussage für eine Frau, die vor einiger Zeit den Nachnamen eingespart hat und auch das menschliche Grundbedürfnis nach Kleidung für sich so eigenwillig auslegt, dass sie schlecht beheizte Räume generell meiden sollte. Gerade sind zwei 2004-Kalender mit Aufnahmen der Sängerin erschienen - ein offizieller und einer zur Bewerbung ihrer Unterwäsche-kollektion; die beiden unterscheiden sich voneinander nur in Details.

  Wahrscheinlich spielt die in London lebende Australierin, deren letztes Album "Fever" (2001) zum Pop-Dauerseller wurde, mit ihren aktuellen Biederfrau-Statements


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