Ein Trauerspiel

MICHAEL OMASTA | Kultur | aus FALTER 48/03 vom 26.11.2003

FILM Clint Eastwood hat die schwache Geschichte des Bestsellers "Mystic River" im gleichnamigen Film virtuos inszeniert.

Schmerz, Trauma, Rache sind die Grundmotive von "Mystic River", der jüngsten Arbeit von Clint Eastwood: Einen "Trauergesang" hat der Regisseur seinen Film genannt und sich erstmals den Spaß erlaubt, statt mitzuspielen lieber selbst die Musik zu komponieren. Schauplatz der Handlung ist Boston, auf einer Straße drei Buben, die Baseball spielen und ihre Vornamen im frischen Zement am Gehsteig verewigen: Jimmy, Sean, Da... Weiter kommt Dave nicht mehr, ein Wagen hält, zwei Männer mit Polizeimarken nehmen ihn mit, vergewaltigen den schüchternen Zehnjährigen in einem Kellerversteck. Tage danach stolpert Dave durch einen Wald, auf und davon. Er ist seinen Peinigern entkommen, die Flucht aber ist dennoch missglückt.

  Jahre später, aus den Buben sind Sean Penn, Kevin Bacon und Tim Robbins geworden. Dave hat Familie, Jimmy einen Drugstore, beide leben immer noch in derselben

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