Mädchenzimmer

Stadtleben | aus FALTER 48/03 vom 26.11.2003

Blad wie Bridget Jones

"Love Actually" mag ein schlichter Film sein, aber er ist zauberhaft. Außer, dass Dicke nur als lächerliche Figuren vorkommen und Normalgewichtige für dick erklärt werden. Der Film will vermitteln, dass Mollige liebenswert sind. Doch die ach so "chubby" Serviererin, die am Ende Hugh Grant bekommt, hat eine Traumfigur. Dasselbe Frauenbild verbreitete die Produktionsfirma schon in "Bridget Jones". Die Darstellerin musste für die Rolle zwar zunehmen, aber nur weil sie normalerweise aussieht wie magersüchtig. Die Bridget der Romanvorlage ist nämlich gar nicht blad, sie fühlt sich nur so. Wie Kinobesucherinnen nach solchen Streifen. E. W.


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