Offen und hoffen

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 48/03 vom 26.11.2003

KAUFEN Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft haben Geschäfte jetzt auch in Wien donnerstags und freitags länger offen. Das bedeutet aber nicht automatisch mehr Umsatz. 

Donnerstag, kurz vor acht Uhr Abends. Auf der Kärntner Straße ist einiges los: hektische Überstundenmacher auf dem Weg nach Hause, Kids ohne Ziel, Shopping-Damen, die heimwärts eilen. Nichts Besonderes, denn auf der Kärntner Straße ist um diese Zeit immer einiges los. Aber dass gleichzeitig die Geschäfte offen haben, das ist neu.

  Auch wenn in den Geschäften selbst eher tote Hose herrscht: Der Handel hofft mit dem kurzfristig beschlossenen späteren Ladenschluss - an zwei Abenden der Woche darf bis 21 Uhr geöffnet sein -, die mageren Umsätze der letzten Zeit doch noch ein bisschen wettzumachen. Ab sofort haben die Shops in Wiens Einkaufsstraßen donnerstags und freitags bis 21 Uhr geöffnet, samstags bis 18 Uhr. Zumindest theoretisch.

  Kaufkraftabfluss heißt nämlich das hässliche Wort, das den Geschäftsleuten


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