TIER DER WOCHE

Anderswo

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 48/03 vom 26.11.2003

Rama lama ding dong", trällerten The Edsels 1958 und "Rama dama" textete einst ein Möbelhaus zu seinem Räumungsausverkauf. Mit mehr Ernst, aber auch Freude hat vor einem Monat, am 27. Oktober, Ramadan, der heilige Fastenmonat der Moslems, begonnen. Die genaue Uhrzeit variiert dabei von Jahr zu Jahr, denn erst mit dem freiäugigen Sichten der Mondsichel fängt die religiöse Pflicht zu fasten an. Zwischen Morgengrauen und Sonnenuntergang sind Essen, Trinken, Einatmen von aromatischem Rauch, die Zufuhr jeglicher Stoffe und geschlechtlicher Kontakt verboten. Vom 26. auf den 27. Fastentag begeht man den Höhepunkt, die Nacht der Bestimmung (Lailat al-Qadr). Diese soll daran erinnern, dass Mohammed die erste Koransure offenbart wurde. In den ersten drei Tagen des Folgemonats Schawwal, die diesen Dienstag begonnen haben, feiert man das Fest des Fastenbrechens (Id al-Fitr). Diesen auch Zuckerfest genannten Tagen kommt in etwa der gleiche Stellenwert wie Weihnachten in der katholisch-europäischen


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