"Ich würde es wieder tun"

Politik | GERALD JOHN und EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 49/03 vom 03.12.2003

ÖVP Staatssekretär Alfred Finz über seinen Persilschein für Grasser, die Verräter des Stabilitätspaktes, seine Liebe zum Rechnungshof und das Schnapserl nach dem Martinigansl. 

Alfred Finz ist ein echter Beamter. Förmlich im Umgang, dezent im Auftritt, vielleicht ein bisschen steif. Aber wenn das Zauberwort fällt, lebt Finz auf: Rechnungshof. Dort kommt er her, dort will er wieder hin - sagt man ihm zumindest nach. Die Opposition warnt bereits, dass "der Weißwäscher Finz zum obersten Controller der Republik" aufsteigen könnte. Sie spielt damit auf die Rolle des Staatssekretärs in der Causa Grasser an (siehe Kasten). Um die ÖVP Wien, die Finz seit eineinhalb Jahren anführt, müsste er sich keine Sorgen machen, sollte er nächsten Sommer tatsächlich den Job wechseln. Vor einer Woche wurde sein potenzieller Nachfolger, Johannes Hahn, schon einmal zum Stadtrat ohne Portefeuille befördert.

Falter: Ihr Vorgänger Bernhard Görg sagte bei seinem Abschied, er hätte es in zehn Jahren


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