Park fährt ab

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 49/03 vom 03.12.2003

ÖBB Wenige Tage bevor die Reform beschlossen wird, zeigt eine interne Immobilienliste der ÖBB, was mit den Eisenbahn-Liegenschaften künftig passieren könnte - wenn es nach den Wünschen des Bahn-Managements geht. 

Ein Schlössl beim Linzer Bulgariplatz, der Park rund ums Brucknerhaus, am Attersee die Seepromenade, in Gmunden der öffentliche Badestrand, in Bad Hall der Bahnhof und sogar ein Eckerl von der Voest ist dabei. Das sind nur einige von insgesamt 32 "Top-Immobilien", die die ÖBB laut einer internen Liste, die dem Falter zugespielt wurde, gerne zu Geld machen würden.

  Etwas mehr als 200 Millionen Quadratmeter Grund und Boden besitzt die Eisenbahn. "75 Prozent dieser Liegenschaften sind betriebsnotwendig, der übrige Bereich ist einer Verwertung zugänglich", schreibt FPÖ-Infrastrukturminister Hubert Gorbach in einer parlamentarischen Anfrage der SPÖ-Abgeordneten Erika Scharer. Welche Grundstücke auf diesen rund fünfzig Millionen Quadratmetern ÖBB-Besitz zu finden sind,


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