"Moretti war bussi!"

Kultur | WOLFGANG KRALICEK und KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 49/03 vom 03.12.2003

THEATER Die österreichische Autorin Marlene Streeruwitz veranstaltet im Eos-Kino Lesungen ihrer Stücke. Mit dem "Falter" sprach sie über ihre schlechten Erfahrungen mit Regisseuren und den Verrat Thomas Bernhards. 

Eigentlich hat die österreichische Schriftstellerin Marlene Streeruwitz ihre Karriere als Dramatikerin begonnen. Dass sie mittlerweile vor allem Prosa schreibt ("Verführungen.", "Partygirl." ...), hat auch mit den schlechten Erfahrungen zu tun, die sie mit den Inszenierungen ihrer Stücke gemacht hat. Also greift die Autorin zur "Selbsthilfe" und lässt die Stücke von Schauspielerinnen und Schauspielern, Freundinnen und Freunden lesen - darunter auch die Welturaufführung von "Neulinggasse".

Falter: Sie haben für die drei Adventsamstage eine Lesung von sieben Ihrer Stücke organisiert. Wie kam es dazu?

Marlene Streeruwitz: Aus dem Gefühl einer Ohnmacht, die politisch um sich greift und sich deutlich von den Neunzigerjahren unterscheidet: Es ist also eine Art Demonstration.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige