Tanz auf dem Vulkan

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 49/03 vom 03.12.2003

MUSIK Das bayrische Techno-Chamäleon Hell bringt mit seinem rockigen Album "NY Muscle" einen Hauch von weiter Welt ins Flex. 

Helmut Geier alias Hell zählt mit seinen 41 Erdenjahren nicht nur zu den wenigen bleibenden Stars der schon seit geraumer Zeit rückläufigen Techno-Szene. Momentan befindet sich der aus dem beschaulichen Traunstein in Oberbayern stammende DJ-Wunderwuzzi und Produzent auf einem neuen Höhepunkt seiner Karriere. Als Betreiber des Labels International Deejay Gigolos und Erfinder des ruppigen Stilkonglomerats Elektroclash hat er eine Alternative zum uniformen Club-Geballere aufgezeigt, die in ihrem trashigen Charakter zwar nicht jedermanns Sache ist, derzeit aber nach den Underground-Kellern auch die In-Schuppen von New York und London erobert. Jetzt will der Nimmermüde ("Ich habe mir gedacht, dass es mit Ende dreißig automatisch ruhiger wird - und genau das Gegenteil ist eingetreten", sagte er kürzlich der deutschen Intro) mit der düster rockenden Platte "NY


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