IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 49/03 vom 03.12.2003

Kunst am Bau Eine wichtige, in der Öffentlichkeit allerdings wenig beachtete Einkommensmöglichkeit für bildende Künstler ist die so genannte Kunst am Bau. Zur Gestaltung von mit öffentlichen Geldern errichteten Gebäuden sollen auch Künstler beitragen; die Stadt Wien bemüht sich nun um eine größere Transparenz bei der Vergabe der Aufträge und eine bessere Koordination der verschiedenen mit Neubauten beschäftigten Abteilungen. Bis Ende des Jahres soll ein Fonds eingerichtet werden, der für das nächste Jahr ein Budget von 1,2 Millionen Euro zur Verfügung hat. Eine noch zu ernennende Jury soll dann über die eingereichten Projekte entscheiden und neue anregen. Nach Hamburger Modell sollen dadurch Kunstwerke entstehen, die nicht einfach auf die Fassade gepappt oder in den Garten gestellt werden; das Hamburger Kunstprojekt "Park Fiction", entstanden als öffentlich geförderte Kunst im öffentlichen Raum, schaffte es immerhin bis zur Documenta 11 in Kassel. Auch in Wien wird es


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