Wärmespender

The Sound of Suppe

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 49/03 vom 03.12.2003

Eigentlich mag ich gar keinen Punsch." Für einen Punschstandbetreiber bringt Christoph Möderndorfer nicht gerade die idealen Voraussetzungen mit: Überhaupt wollte er ursprünglich einfach "irgendetwas mit Suppe machen". Dass seit Anfang Dezember in den "Wärmespendern" vor der Hauptuni, dem MuseumsQuartier und der TU trotzdem heißer Alkohol ausgeschenkt wird, hat einen simplen Grund: "Wenn man jetzt Spenden sammeln will, muss man einfach Punsch anbieten." Und schließlich können die Leute ja auch viel mehr Becher heben, als Suppen auslöffeln. Also gibts in den drei auffälligen Designerhütten jetzt Suppe und Punsch. Und "suppe Sound", wie Möderndorfer breit grinsend erklärt.

  Die Wärmespender - beleuchtete Boxen mit einer Hülle aus Acrylglas-Oberlichten - sind schon alleine von der Optik her kaum mit den üblichen vorweihnachtlichen Abfüllstationen zu verwechseln. "Mobile leuchtende Sozialskulptur" und "akute Architektur" nennen die Architekten Andreas Donhauser und Renate

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