Wieder am Markt

Shock the Arti

Stadtleben | aus FALTER 49/03 vom 03.12.2003

Artischocken gibt es zwar mehr oder weniger das ganze Jahr über, gerade jetzt kommen aber die besten aus Süditalien. Angesichts der Tatsache, dass die Artischocke das allerbeste Gemüse auf der ganzen Welt ist, kann man auch in Kauf nehmen, dass keine andere Feldfrucht dermaßen mühsam und umständlich zuzubereiten ist: Wenn groß und hart, Stengel über die Tischkante abbrechen, die harten Fasern verschwinden so; kleinere, spitze Artischocken mit Stengel kochen; dann obere Hälfte mit scharfem Messer abschneiden, äußere Blätter entfernen, harte Blattspitzen mit der Schere abschneiden. In Wasser mit Zitronensaft kochen, Zitronenscheibe auf den Anschnitt legen. Dann fertig, wenn sich die Blätter mittelleicht rausziehen lassen. Dazu gibt's Butter mit fein gehackten Schalotten, Salbei und Kapern. Alles unheimlich umständlich, aber halt so gut.

Derzeit um etwa f 1,20 pro Stück am Markt.


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