Big Deal

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 50/03 vom 10.12.2003

BUNDESIMMOBILIEN Gerade wurden die letzten Bundeswohnungen verkauft. Manch kleiner Mieter fühlt sich über den Tisch gezogen. Doch schon geht es munter weiter: Als nächstes kommen die Amtsgebäude unter den Hammer. 

Verkauft wurde an die Lucona, äh, Luna Liegenschaftsvermietung ..." Ein blöder Versprecher, der Hartwig Chromy da passierte. Ausgerechnet bei der Pressekonferenz nach dem Abschluss eines Millionendeals, hinter dem die Opposition ständig Freunderlwirtschaft und krumme Geschäfte gewittert hatte, erinnerte er an einen der größten Politskandale Österreichs.

  Dabei war Chromy, dem Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), am Freitag eigentlich zum Feiern zumute. Hatte er doch gerade seine letzten 3859 Wohnungen an eine Gruppe, zu der unter anderen drei bekannte Industriellenfamilien gehören, verhökert. Und der Erlös fiel mit 145 Millionen Euro um 15 Millionen höher aus als erwartet.

  Der Opposition ist das nicht genug: "Die Wohnungen wurden um durchschnittlich


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