Bernhards letzter Satz

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 50/03 vom 10.12.2003

WERKAUSGABE Die ersten drei Bände der 22-bändigen Thomas-Bernhard-Ausgabe sind soeben erschienen. Der "Falter" sprach mit dem Mitherausgeber Martin Huber über Bernhards Nachlass, neue Erkenntnisse über die Arbeitsweise des Autors und unveröffentlichte Manuskripte. 

Alles, was man nach Thomas Bernhards Tod am 12. Februar 1989 an Entwürfen, Typoskripten und Reinschriften in den Wohnungen und Häusern des Autors gefunden hat, liegt im Thomas-Bernhard-Archiv, untergebracht in der Villa Stonborough-Wittgenstein in Gmunden. Dessen Leiter, der Germanist Martin Huber, ist seit knapp fünf Jahren mit der systematischen Erschließung des Nachlasses befasst und gibt - gemeinsam mit Wendelin Schmidt-Dengler und vier weiteren Editoren - die soeben begonnene Werkausgabe heraus. Diese, von der jetzt die Romane "Frost" und "Verstörung" sowie ein Band mit Kurzprosa erschienen sind, soll bis 2008 recht zügig zu Ende gebracht werden, damit, wie Huber sagt, "die Subskribenten das Gefühl haben, dass


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