"Wir schrien ,Asyl!'"

Politik | NINA HORACZEK und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 51/03 vom 17.12.2003

ASYL Von jenen Tschetschenen, die Ernst Strassers Beamte zur Rückkehr "einluden", liegen jetzt detaillierte Sachverhaltsdarstellungen vor. Zwei Anwälte legen Beschwerde beim Unabhängigen Verwaltungssenat ein. 

Von 22 Tschetschenen jener 74-köpfigen Flüchtlingsgruppe, die von Beamten am Grenzübergang Gmünd im November "zur Rückkehr eingeladen wurde", wie Innenminister Ernst Strasser im "Zeit im Bild"-Interview stolz betonte, gibt es nun erstmals detaillierte schriftliche Erklärungen über diese seltsame Amtshandlung.

  Sämtliche Protokolle liegen dem Falter vor, die Tschetschenen schildern darin, wie sie in der Nacht auf Allerheiligen zuerst am Grenzübergangsposten Gmünd und anschließend auf der Bezirkshauptmannschaft behandelt wurden. Aufgrund dieser Darstellungen legen die beiden Wiener Anwälte Nadja Lorenz und Georg Bürstmayr Beschwerde beim Unabhängigen Verwaltungssenat ein. "Ich halte die Erzählungen dieser Asylwerber wegen der hohen Übereinstimmungen in den wesentlichen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige