Khols Nasenringe


NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 51/03 vom 17.12.2003

PARLAMENT Von der Rübenplatzausdünnung bis zu "Herrn Kurt Ostbahn" - was Abgeordneten im Parlament vergangenes Jahr so alles am Herzen lag. 

Pepi nervt. Vor allem wenn die Freundlichkeit von der falschen Seite kommt. "Zu Wort gemeldet hat sich der Abgeordnete Pepi Broukal", sagte Nationalratspräsident Andreas Khol ganz leger ins Mikro - und fing sich eine parlamentarische Anfrage ein. "Der gleiche Vorsitzende würde voraussichtlich dagegen protestieren, wenn man den Bundeskanzler aus den Reihen anderer Parteien als ,Wolferl Schüssel' oder die Außenministerin als ,Betty Ferrero' bezeichnen würde", schimpften die SPÖ-Abgeordneten Melitta Trunk und Rudolf Parnigoni in der Anfrage mit der Zahl 5/JPR XXII.GP.

  Khols "Pepi" war nicht der einzige Aufreger des vergangenen Jahres: "1241 Anfragen sind bei uns eingelangt", sagt eine Mitarbeiterin der Dokumentationsstelle im Parlament. Jeder Abgeordnete kann theoretisch unbeschränkt viele Anfragen stellen. Spätestens nach zwei Monaten

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