Mordor macht mobil

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 51/03 vom 17.12.2003

FILM Mit einem Spitzenaufwand an digitaler Tricktechnik und einem Spitzenaufgebot an heldenhaften und ekelerregenden Kreaturen geht Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Adaption in die Endrunde. 

Das Schlachtfeld, auf dem in der Vor- und Nachweihnachtszeit der Kampf um den Sieg an den Kinokassen tobt, wird heuer mehr oder weniger kampflos dem "Herrn der Ringe" überlassen, dessen Kino-Adaption durch Regisseur Peter Jackson mit "Die Rückkehr des Königs" hiermit abgeschlossen ist: Trilogie komplett, Menschheit gerettet, Triple-DVD-Special-Edition dann Weihnachten 2004.

  Dass "Harry Potter", jedenfalls im Kino, vorerst einmal Pause macht, ist strategisch gar nicht unklug, denn was hätte der "Der Gefangene von Askaban" dem letzten Gefecht der Völker von Mittelerde schon entgegenzusetzen gehabt? Sogar eine Riesenspinne setzt dem unter der Bürde des macht- und unheilverheißenden Ringes stöhnenden Hobbit Frodo (Elijah Wood) diesmal zu - und die hatte "Harry Potter" ja schon in der "Kammer


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