Abschied von den Eutern

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 02/04 vom 07.01.2004

LITERATUR Was ist eigentlich aus Thomas Bernhard geworden? Und wie wurde er zu jenem Thomas Bernhard, als der er zu Lebzeiten bekannt war? Die neue Werkausgabe von Österreichs berüchtigtstem Nachkriegsdichter hilft, zumindest die zweite Frage zu beantworten. 

Knapp 15 Jahre nach seinem Tod und gut 15 Jahre, nachdem ihm (und Claus Peymann) mit "Heldenplatz" die letzte veritable Inszenierung eines gesamtstaatlichen Kunstskandals geglückt war, geht es Thomas Bernhard gut. Sein Werk, dem der Kabarett-Pensionist Werner Schneyder in einem profil-Interview das Ablaufdatum 2014 ausgestellt hat, erfreut sich bester Gesundheit und großer Beliebtheit. Die neue, bei Suhrkamp erscheinende Werkausgabe ist auf 22 Bände angelegt und soll bis 2008 abgeschlossen sein; die ersten drei Bände liegen seit Ende letzten Jahres vor.

  Anlass genug, wieder einmal Thomas Bernhard auf die Titelseite zu rücken: Die österreichische Literaturzeitschrift Volltext macht mit dem Nachdruck der Erzählung "Der Schweinehüter"


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